Arbeitsweise von Dr. Walter bei Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf
Orientierung für Unternehmer im Unternehmensmarkt
Für jeden Unternehmer, der sich mit dem Gedanken trägt,
sein Lebenswerk zu verkaufen, ist es von größter Wichtigkeit,
nicht ins Gerede zu kommen. Daher muß er sich darauf
verlassen können, daß alle Gespräche und Unterlagen
nicht in die Hände von Unbe-fugten gelangen. Ich arbeite
allein ohne fremde Mitarbeiter, von Hilfskräften abgesehen.
Das ermöglicht mir, absolute Vertraulich-keit zu gewährleisten.
Das Angehen eines Verkaufsprojektes erfordert Professionalität.
Die erste Schwierigkeit besteht darin, daß es auf dem Unterneh-mensmarkt
keine wirklichen Marktpreise gibt. Jedes Unternehmen muß für
sich betrachtet und beurteilt werden. Eine Beurteilung setzt
aber voraus, daß der Unternehmer den Makler vollständig über
die Lage seines Unternehmens informiert. Dazu muß zuerst eine
Vertrauensbasis geschaffen werden; denn niemand legt sonst sensible
Informationen offen. Hierzu gebe ich eine Geheimhal-tungsverpflichtung
ab.
Schritt 1: Vorbereitung des Projekts
Empfehlenswert für den Einstieg ist es, mir den Auftrag zur
Erstellung eines Wertgutachtens zu erteilen. Aber auch, wenn dieses nicht
gewünscht wird, sind erhebliche Vorarbeiten erforderlich.
So bedarf es der Beschäftigung mit allen Aspekten der Unterneh-mung
einschließlich der zukünftigen Entwicklung. Ziel ist,
mir ein Gesamtbild zu verschaffen, das mir erlaubt, eine Aussage
zu machen, ob das Projekt durchführbar ist oder nicht
und wenn ja, einen Preisvorschlag zu unterbreiten.
Diesen Teil zu überspringen und sofort nach Interessenten
zu suchen, wie es immer wieder vorkommt, entspricht nicht meiner Berufsauffassung.
Zum einen erwartet heute jeder potentielle Interessent von mir,
daß ich das angebotene Unternehmen kenne, zum anderen
darf bei den folgenden Verkaufsverhandlungen das Preisgespräch
nicht nach hinten geschoben werden, so daß sich unüberbrückbare
Preisvorstellungen der Parteien erst am Schluß herausstellen,
wodurch der ganze Unternehmensverkauf oder (aus der Sicht
des Käufer) der Unternehmenskauf scheitern kann.
Schritt 2: Verkaufsprospekt
Als nächster Schritt wird der Verkaufsprospekt
erstellt, der von der Verkäuferseite zu prüfen ist.
Der Prospekt enthält alle für den potentiellen Investor
wichtige Angaben.
Schritt 3: Akquisition
In dieser Phase schlage ich den Anteilseignern bzw. deren Bevollmächtigten
die Zielgruppen und daraus die potentiellen Interessenten
vor. Wird auch hierüber Einigkeit erzielt, erfolgt der nächste
Schritt, die Ansprache von geeigneten Kandidaten.
Hierbei ist es wichtig, das Unternehmen bei den potentiellen Interessenten
nicht bereits im Vorfeld zu identifizieren. Das heißt,
am Anfang darf man nicht zu viele Angaben machen. Zeigt
jemand Interesse, ist vorab zu beurteilen, ob er potent und wie
sein Interesse fokussiert ist. Im positiven Falle – gegebenenfalls
nach Zustimmung der Verkäuferseite - lasse ich ihn eine
Geheimhaltungs-verpflichtung unterzeichnen.
Schritt 4: Verhandlungsphase und Abschluß
Ich begleite auf Wunsch die Verhandlungen persönlich bis zum
Abschluss. Wird eine Einigung erzielt, erstelle ich auf Wunsch
einen Vertragsentwurf oder wirke an der Vertragsgestaltung
mit.
Wenn sich die Verhandlungen zum (positiven Ende) hin entwickeln,
sind erfahrungsgemäß die Vertragsparteien hoch sensibilisiert. In
dieser Phase ist das ganze Geschick und Fingerspitzengefühl
des Maklers notwendig, um das Projekt über alle Klippen
hinweg bis zur Unterschrift beim Notar zu bringen.
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